Mindestrentner in Sozialläden und Flüchtlinge in Nike-Sportschuhen

Über den EU-Bauern vom Villacher Fasching, Manfred Tisal, ist ein regelrechter „shitstorm“ hereingebrochen, nachdem er die Flüchtlinge via Kronenzeitung und Facebook  als „politisch legitimierte Sozialschmarotzer“ bezeichnete – und dies auch mit sehr drastischen Beispielen unterlegte.

Zur Wahl seiner Worte und auch der Beispiele kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Aber wie steht es bezüglich seiner inhaltlichen Aussagen?

Anhand von empirisch erhobenen Fakten soll die obige Feststellung von Manfred Tisal, überprüft werden.

Jeder, der  selbst in prekären Verhältnissen lebt oder solche Menschen kennt, kann leicht vergleichen: Was erhalten die Armen in unserem doch so reichen Land und was die Flüchtlinge?

 A. Telefonprotokoll mit der Diakonie vom 12. 12. 2016

Leistungen der Diakonie, Sozialamt usw. an Asylberechtigte:

  • Übernahme der Kosten für die Mietvertragserrichtung
  • Monatliche Mietkostenübernahme
  • Übernahme der Kaution von drei Monatsmieten
  • Übernahme der Provisionskosten
  • Übernahme der Einrichtungskosten bis zu € 1.500,–
  • Mindestsicherung von ca. € 1.150,– für zwei Personen
  • Kinderbeihilfe von € 150,- für ein Kind
  • Da für drei Personen eine Wohnung angemietet werden muss und dazu in Tirol ein Meldezettel vorgelegt werden muss, bietet die Diakonie solche fingierten Meldebestätigungen an.

 

B. Auszug eines Berichtes in der Kronenzeitung vom 18. 9. 2016

Ein Magistratsbeamter der Gemeinde Wien packt seine Klarsichtmappe aus und beginnt zu erzählen:

„Aber die Abteilungsleiter befolgen auch nur Befehle. Von ganz oben. Wir sollen den Ball flach halten, alle Mindestsicherungsanträge der neu zugezogenen Ausländer positiv erledigen, keine Fragen stellen.“

„ Bis zu 500 ´Kunden` betreuen  er und seine Kollegen an jedem Vormittag allein in dem einen Sozialzentrum.“

„Ein Asylberechtigter kommt mit Ehefrau und fünf Kindern mit der Mindestsicherung und dem Kindergeld auf  € 3.300,– netto.“

„Einer bereits seit Jahren in Wien lebende, stets arbeitslose Ausländerin mit elf Kindern ermöglicht der Steuerzahler ein Nettoeinkommen von monatlich € 5.200,–„

„Ein seit kurzem asylberechtigter Migrant will nun seine Ehefrau und 15 Kindern aus seiner Heimat nach Österreich holen. Diese Familie könnte mindestens € 6.600 Sozialhilfe beziehen.“

Jeder, der einen gewissen Einblick in  die Materie hat, wird bestätigen, dass dies keine Einzelfälle sind und sich seither daran auch nicht viel geändert hat.

 Aber es geht noch weiter:

„Zu diesen Sozialhilfe- und Kinderbeihilfebeträgen kämen noch weitere Zahlungen: etwa die Begleichung von hohen Mietrückständen sowie mit dem Bezug einer  neuen Wohnung  eine `Einrichtungspauschale` von € 1.500,–. … Manche behaupten, Möbel gekauft zu haben. Andere shoppen mit ihrem Möbel-Geld sogar in Elektro-Großmärkten“

Bezüglich des Einkaufes in Möbelhäusern sollen Belege abgeliefert werden: “Aber was wir kriegen ist eine Frechheit. Auf einem Zettel eines Beziehers einer Mindestsicherung ist etwa nur handschriftlich  vermerkt: `Ich habe  Möbel um   € 800,– gekauft.“

 

C. Eine gemeinnützige Flüchtlingsbetreuerin aus Kärnten bringt es auf den Punkt:

„Araber haben eine gänzlich andere  Vorstellung über eine komfortable  Wohnung: Betten, Tische, Wohnlandschaften,  Sessel und weitere Accessoires. – dies alles wird nicht benötigt. Es reichen Teppiche, Matratzen sowie Elektrogeräte und Handys (!). Etwas sehr überspitzt formuliert? Gewiss!  „

 D. Die Folgen für uns alle

Wen verwundert es daher , dass wir Jahr für Jahr  über 2 Milliarden Euro, die allerorten fehlen, für die Flüchtlinge ausgeben müssen, dass zudem über 60 % aller Mindestsicherungsbezieher in Österreich in Wien zu finden sind, obwohl Wien nur ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung umfasst, und dass last but not least 2016 bereits zwei Drittel der Mindestsicherungsbezieher in Wien einen Migrationshintergrund aufwiesen. D.h. ihre Eltern oder sie selbst wurden im Ausland geboren, unabhängig von der aktuellen Staatsbürgerschaft.

 E. Eine der Gründe…..

Eine der entscheidenden Ursachen für diese Fehlentwicklung stellt  die österreichische „Flüchtlingsindustrie“ dar!

NGOs wie beispielsweise die Caritas als Marktführerin der österreichischen „Flüchtlingsindustrie“ sind für Franz Schabhüttl, ehemaligen Leiter des Aufnahmezentrums Traiskirchen,  „mitverantwortlich, dass Österreich ein beliebtes Zielland unter den Flüchtlingen ist und sich zweitens in immer aufwändigere und teurere Verfahren verstrickt.“ (Franz Schabhüttl, Andreas Werz: Brennpunkt Traiskirchen, Protokoll aus dem Inneren des Asylsystems, edition a. , Wien, 2017).

Der Grund hierfür ist schnell zu finden. Die Caritas hat fast 15.000 angestellte Mitarbeiter mit einem im Jahr 2015 erzielten Umsatz von 799 Millionen € (lediglich elf Prozent über Spenden finanziert).

Davon entfielen 114 Millionen € auf die zukunftsträchtige wie auch lukrative Geschäftssparte „Asyl, Migration und Integration“.

D.h. die „Welcome – Kultur“ der NGOs  gegenüber Flüchtlingen wird auch von handfesten wirtschaftlichen Interessen, u.a. von  jenen zur Arbeitsplatzbeschaffung und –sicherung,  diktiert.

Schabhüttl schreibt auch: „ Europa, vor allem Österreich, übt in aller Welt eine ungemeine Anziehungskraft aus. Es hat einen Grund, warum hierzulande pro 1.000 Einwohner zuletzt vier Asylanträge gestellt wurden, in Bulgarien (2), Italien (1,4) oder Frankreich (0,9) deutlich weniger. „

In Österreich wird mehr als viermal so häufig wie in Frankreich ein Asylantrag gestellt.

 F. Und was können WIR dagegen unternehmen?

Wenn Sie sich dazu oder auch über die anderen großen politischen Fragen in unserem Land etwas genauer informieren wollen, dann sollten Sie die Programmbeschreibung zu den „5 Sternen für Österreich “ lesen, die als pdf-File vorliegt.

Broschüre 4 der 5 Sterne 3.10.2017

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